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3. 6. 2015

Man bittet zu läuten (Račte zvonit, 1964)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Premek @ 9:45

Günter Eich. Původní rozhlasová hra. Režie Heinz von Cramer.

Osoby a obsazení: mužský hlas (Franz Kutschera), Titus (Konstantin Paloff), Alpha (Maria Häussler) a další.

Nastudoval  NDR/BR v roce 1964.

Text in: Eich, Günther: Man bittet zu läuten: Hörspiel. NDR-Hörspielabt., 1974, 104 s.

Pozn.: Man bittet zu läuten ist ein Hörspiel von Günter Eich, das am 15. November 1964 vom NDR und BR unter der Regie von Heinz von Cramer gesendet wurde. Der Titel findet sich auf einer viersprachigen Inschrift am protestantischen Friedhof in Rom: „Suonare la campana…“

Noch fünf Jahre nach seiner Ursendung 1964 galt dieses Hörspiel als nicht völlig verständlich und aufschlüsselbar. „Suonare la campana“, „man bittet zu läuten“, heißt es auf einer Tafel am protestantischen Friedhof von Rom, letzte Ruhestätte u.a. von Goethes Sohn August, Keats und Shelley. Der Titel des Hörspiels zitiert bewußt jene Inschrift. Eich hat sie dem Stück auch als Motto vorangestellt. Die Bedeutung dieses Läutens ist so vielschichtig wie alle anderen akustischen Signale in diesem Spiel. Nicht zuletzt meint es auch einen Läuterungsprozeß, allerdings negativer Art, den die Hauptfigur, der Pförtner des Taubstummenheims „Hubertus“, in Eichs Hörspiel absolviert.
Zwar benutzt Eich noch szenische Mittel einer psychologisch motivierten Handlungsführung, konzentriert sich andererseits aber so sehr auf das innersprachliche Beziehungsgeflecht von Wörtern und Begriffen, dass man es hier kaum mehr mit einem Funkdrama herkömmlicher Art zu tun hat. Der Reiz, das Stück neu zu inszenieren, ergab sich für den Regisseur Heinz Hostnig aus der Möglichkeit, mit sprachspielerischen Erfahrungen an das Stück heranzugehen und ihm dadurch zu einem besseren Verständnis zu verhelfen. (anotace)

Lit.: Koch, Willi A.: {Man bittet zu läuten}. In Die Zeit, 15. 11. 1964 (recenze). – Cit.:  Ich hab’ was gegen alle – diese Beteuerung eines senilen Menschenfeindes in dem neuen Günter-Eich-Hörspiel „Man bittet zu läuten“ (Gemeinschaftsproduktion des Norddeutschen mit dem Bayerischen Rundfunk) trägt das Motiv des Stücks in sich.

An einem Taubstummenheim kann nur zum Grimm für den Pförtner geläutet werden. Der knurrt wie ein gestriegelter Höllenhund jeden an, der nach Zapfenstreich noch Einlaß begehrt. Mit ausgeklügelter Pervertiertheit (stand Eichmann Modell?) geht er mit erotischen, finanziellen und sonstigen Schalthebeln um, bosselt in der Phantasie an der Wiedereinführung der Guillotine und aalt sich – Exempel der Gespaltenheit – als Vorsitzender des „Vereins der Pilzfreunde e. V.“ in einem Sonnenbad unter dem Strahlenpilz (von Hiroshima).

Diesmal sind nicht „Botschaften des Regens“, sondern „der Pilze“ Eichs Chiffren für leeren Funktionalismus (in der Vereinsgroteske), für ins Skurrile verschobene Erinnerungen (in dem makabren Quartett der uralten Pilzfeinde, mit eingeblendeten Barockchorälen) und für das Duo der Pilzsporen mit seiner entzückenden Prägnanz kreatürlicher Spiegelungen. Das Leitmotiv weist auf ein unausgeschöpftes Eichsches Reservoir phantastischer Beispielhandlungen hin.

Das Hörspiel lag bereits gedruckt vor, ehe es urgesendet wurde; darauf sei mit Fug hingewiesen, denn beim Hören überstürzt sich die kurzschrifthafte Diktion sogar für das willfährige Ohr des Dritten-Programm-Hörers. Sinnmöglichkeiten dämmerten erst auf dank der dynamischen, wandlungsfähigen Schattierungskunst Franz Kutscheras in dem dämonischen Pseudomonolog, gegen den der Regisseur Heinz von Cramer das in rosige Dekadenz gehüllte „Intermezzo“ setzte.

Man bittet zu läuten (Račte zvonit, 1974)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Premek @ 9:38

Günter Eich. Původní rozhlasová hra. Režie Heinz Hostnig.

Osoby a obsazení: mužský hlas (Klaus Schwarzkopf), Theobald (Albert Johannes), Victorien (Marga Maasberg), Rosa (Erna Nitter), Solange Rose (Renée Roth), Titus (Lutz Mackensy), Alpha (Anne-Marie Kuster), dětské hlasy (Bianca Böhme, Peter Heeckt, Michael Heinz).

Nastudoval NDR v roce 1974 (63 min., stereo). K poslechu zde.

Text in: Eich, Günther: Man bittet zu läuten: Hörspiel. NDR-Hörspielabt., 1974, 104 s.

Pozn.: Man bittet zu läuten ist ein Hörspiel von Günter Eich, das am 15. November 1964 vom NDR und BR unter der Regie von Heinz von Cramer gesendet wurde. Der Titel findet sich auf einer viersprachigen Inschrift am protestantischen Friedhof in Rom: „Suonare la campana…“

Noch fünf Jahre nach seiner Ursendung 1964 galt dieses Hörspiel als nicht völlig verständlich und aufschlüsselbar. „Suonare la campana“, „man bittet zu läuten“, heißt es auf einer Tafel am protestantischen Friedhof von Rom, letzte Ruhestätte u.a. von Goethes Sohn August, Keats und Shelley. Der Titel des Hörspiels zitiert bewußt jene Inschrift. Eich hat sie dem Stück auch als Motto vorangestellt. Die Bedeutung dieses Läutens ist so vielschichtig wie alle anderen akustischen Signale in diesem Spiel. Nicht zuletzt meint es auch einen Läuterungsprozeß, allerdings negativer Art, den die Hauptfigur, der Pförtner des Taubstummenheims „Hubertus“, in Eichs Hörspiel absolviert.
Zwar benutzt Eich noch szenische Mittel einer psychologisch motivierten Handlungsführung, konzentriert sich andererseits aber so sehr auf das innersprachliche Beziehungsgeflecht von Wörtern und Begriffen, dass man es hier kaum mehr mit einem Funkdrama herkömmlicher Art zu tun hat. Der Reiz, das Stück neu zu inszenieren, ergab sich für den Regisseur Heinz Hostnig aus der Möglichkeit, mit sprachspielerischen Erfahrungen an das Stück heranzugehen und ihm dadurch zu einem besseren Verständnis zu verhelfen. (anotace)

Szenen aus dem Nachlaß. Gespräch der Schweine, John und Mildred und andere (Scény z pozůstalosti. Rozhovor prasete, Johna a Mildred a ostatních, 1992)

Filed under: Cizojazyčné,Radiodokument,Rozhlasové hry — Premek @ 9:23

Günter Eich. Feature. Připravil a uvádí Karl H. Karst. Režie  Karl H. Karst.

Účinkují  Monika Barth, Ingrid van Bergen, Monica Bleibtreu, Maria Cloot, Clemens Eich, Günter Eich, Günther Flesch, Hans-Peter Hallwachs, Karl H. Karst, Siegfried Kernen, Hermann Lause, Thor W. Müller, Christoph Schmidt, Margit Straßburger a další.

Připravili NDR/Schweizer Radio DRS (Radio der deutschen und raetoramanischen Schweiz), Studio Basel v roce 1992. Premiéra 19. 12. 1992 (NDR 3, 58 min.). Repríza 2007 (DLF) v cyklu Featuretermin.

Pozn.: Zusammengestelk und mit Erlaeuterungen versehen von Karl H. Karst.  Alpha, Beta und Gamma befinden sich in ihren Koben. Beta und Gamma fressen, Alpha muß hungern. Ihr Trog ist leer, und sie beklagt ihr Leid. Aus der Klage entspinnt sich ein Disput, der Beckett’sche Züge trägt: Man räsonniert, Futter kauend, über Diesseits und Jenseits der Behausung, über das Da-Sein und das Verschwinden, über Sinn und Un-Sinn des Schwein-Seins: „Ich bin gewiß, dass wir nur darum da sind, um zuverschwinden. Das ist unser eigentliches Ziel, unser höchster Augenblick“, sagt Alpha.

Auch John und Mildred stehen kurz vor dem Verschwinden.
Eine Frau, ein Mann, in absurd anmutender Umgebung, abgestürzt in mehrfachem Wortsinn. Man weiß nicht, wohin es geht, und dennoch: man geht.

Spatřili jsme se skrze slova jiných (2015)

Filed under: Literární pásma — Premek @ 7:40

Tomas Venclova. Rozhovor s litevským básníkem, esejistou a disidentem, žijícím ve Spojených státech, doplněný ukázkami z tvorby. Při autorově návštěvě Prahy natočila a z básní  pořad připravila Věra Kociánová. Překlad použitých textů Alena Vlčková a Jaroslav Kabíček.

Natočeno 2015. Premiéra 7. 6. 2015 (ČRo 3 Vltava, 20:00 h.; 59 min) v cyklu Schůzky s literaturou.

2. 6. 2015

Fantom opery 1/26 (1966)

Filed under: Četba na pokračování — Premek @ 22:34

Gaston Leroux. Četba na pokračování. Překlad a rozhlasová úprava Jiří V. Svoboda. Dramaturg Verner. Režie Jiří Hesoun.

Čte Jiří Šrámek.

Natočeno 1966. Premiéra 2. 1. – 6. 2. 1967 (Československo I, 8:05 h.). Repríza 12. dílu 18. 1. 1967 (Praha – RPD, 1:07 – 1:22 h.).

Lit.: Ver - Fantóm Opery v rozhlase. In Rozhlas 2-1966 (27. 12. 1966), s. 9 (článek).Ver:  Fantóm Opery v rozhlase. In Rozhlas 2/1966 (27. 12. 1966), s. 9 (článek).

Malé básně v próze (2015)

Filed under: Literární pásma — Premek @ 15:58

Charles Baudelaire. Překlad Hanuš Jelínek. Připravila Monika Horsáková. Použitá hudba Astor Piazzolla. Režie Peter Gábor.

Účinkuje Jan Fišar.

Nastudoval ČRo Ostrava v roce 2015. Premiéra 7. 6. 2015 (ČRo3 Vltava, 14:00 h.; 59 min) v cyklu Souzvuk.

Zvon (2015?)

Filed under: Poezie — Premek @ 15:55

Adolf Heyduk. Verše.

Recituje Martin Finger.

Natočeno 2015 (?). Premiéra (?) 7. 6. 2015 (ČRo 3 Vltava, 12:05 h.) v cyklu Nedělní verše. Repríza 7. 1. 2018 (ČRo 3 Vltava, 12:05 h.) v cyklu Nedělní verše.

O pekelném pokladu (2014)

Filed under: Rozhlasové hry — Premek @ 15:54

Stanislava Bumbová. Pohádka. Může nalezený pekelný poklad učinit z obyčejného života život neobyčejný? Pohádka nejen o tom, co je v životě důležité a kde se poohlédnout po štěstí. Zvuk Jiří Volf. Dramaturgie Zuzana Vojtíšková a Václava Ledvinková. Režie Luboš Lubomír Koníř.

Účinkují Petr Červinka, Pavel Oubram, Jan Dvořák, Tomáš Drápela, Lenka Krčková, Jan Konrád, Martin Hruška, Taťána Kupcová, Jiří Untermüller a další.

Nastudoval ČRo České Budějovice v roce 2014. Premiéra 7. 6. 2015 (ČRo 2 Praha, 13:04 h.; 46 min). Repríza 8. 12. 2019 (ČRo 2 Praha, 13:04 h.; 46 min.); 3. 4. 2026 (ČRo Rádio Junior, 17:05 h.).

Lit.: anonym: Stanislava Bumbová: O pekelném pokladu. In web ČRo 2 Praha, květen 2015 (anotace). – Cit.: Peníze nejsou tím pravým klíčem ke štěstí. A už vůbec ne, pokud pocházejí ze samotného pekla. Může nalezený poklad učinit z obyčejného života život neobyčejný? Možná ano – možná ne, ale zcela určitě nesmí jít o poklad pekelný.

Ten má totiž svého přísného majitele a jeho obsah (byť se jeví jako blýskavé zlato) je ve skutečnosti… Ale to už se u příběhů nesluší předem prozrazovat.

Své o tom může, a také bude, vyprávět příběh poctivého a pracovitého chalupníka Františka Kociána. Ten bude mít s institucí pekla co do činění, ať už v podobě setkání s malým čertovským nešikou Lukáškem nebo se samotným Luciferem. Světská spravedlnost bývá někdy slepá, ale, pozor vážení, ještě tu je peklo – přísné, vševědoucí, nesmlouvavé…, ale také spravedlivé!

Návrat domů (2015)

Filed under: Radiodokument — Premek @ 15:49

Stanislav Motl. Dávné příběhy a nová svědectví Stanislava Motla. Zvuk Tomáš Gsöllhofer. Spolupracovali Libor Vacek, Jitka Borkovcová, Bronislava Janečková. Spolupráce na scénáři, režie Vlado Príkazský.

Účinkují Stanislav Motl, Milena Městecká, lidické ženy Jaroslava Skleničková, Bedřiška Pokorná, Jarmila Nová, Jiřina Vachterová, Miloslava Kalibová, Milada Cábová.

Natočeno 2015. Premiéra 7. 6. 2015 v cyklu Stopy, fakta, tajemství … č. 238 (ČRo 2 Praha, 10:30 h.; 28 min.).

Pozn.: Leckdo si myslí, že o Lidicích už víme všechno. Vypálení obce, zavraždění mužů, odvlečení žen a dětí. Velkou neznámou je ale stále návrat lidických žen z koncentračního tábora. Kolik z lidických žen absolvovalo pochod smrti? Kterým z nich se z pochodu podařilo uprchnout? Jakými cestami pak putovaly domů? Jak na pochodu zahynuly ty, které se už domů nevrátily? A proč o tom přeživší po válce skoro vůbec nemluvily? Několik málo lidí se tuto záhadu snaží objasnit. Třeba i tím, že putují cestami někdejších pochodů smrti… (anotace ČRo)

Filip 1/?? (2015)

Filed under: Cizojazyčné,Seriály — Premek @ 15:47

Leopold Tyrmand. Rozhlasový seriál. Režie Krzysztof Czeczot.

Osoby a obsazení: Filip (Antoni Królikowski), vypravěč (Paweł Królikowski). Dále účinkují Anna Próchniak, Józef Pawłowski, Olga Bołądź, Cezary Żak, Izabela Kuna, Jacek Braciak, Antoni Pawlicki, Miłogost Reczek a Bartosz Gelner.

Natočeno 2015. Premiéra 1. dílu 22. 3. 2015 (20:00 h.).

Lit.: anonym: “Filip” – serial radiowy. In web RDC, b. d. (2015) (článek + nahrávky k poslechu). – Cit.: Polskie Radio RDC, Radio Gdańsk, Radio Szczecin, Radio PiK oraz Radio Zachód zapraszają na pierwszy serial radiowy wyprodukowany przy współpracy Rozgłośni Regionalnych Polskiego Radia!

Emisja w każdą niedzielę po godz. 20:00. A na audycje powtórkowe w piątek po godz. 23.00.

Serial jest adaptacją powieści  Leopolda Tyrmanda „Filip”. Tytułowy bohater jest 23-letnim kelnerem pracującym w 1943 roku hotelu we Frankfurcie nad Menem. W hotelu, oprócz Polaka Filipa, pracowali także Francuzi, Włoch, Holender, Belg, Czech i Niemcy zbyt młodzi by iść na front. Obsługiwanie gości tego wytwornego hotelu to sposób na przetrwanie tych młodych ludzi. Nie brakuje im jedzenia, dobrych alkoholi, papierosów, mają czas na odpoczynek, żyją jakby wojny nie było, choć to wojna sprawiła, że muszą wykonywać pracę której nienawidzą. Stąd walczą z hitlerowcami w osobliwy sposób: rozkochują w sobie niemieckie dziewczyny,  plują do kawy dyrekcji, robią przekręty na kartkach żywnościowych. (more…)

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