Luigi Santucci. Rozhlasová hra. Překlad Alice Vollenweider. Režie Raoul Wolfgang Schnell.
Osoby a obsazení: Genoveva (Barbara Freier), dítě (Y Sa Lo), seminarista (Jan Busmann), vypravěč (Raoul Wolfgang Schnell), 1. kmotra (Ursula Feldhege), 2. kmotra (Annelie Jansen), lovec (Winfried Küppers), teolog Martin (Alwin Joachim Meyer), porodní bába (Ingeborg Schlegel), lichvář (Bodo Wienecke), kovář (Dierk Hardebeck), hlas (Jan Busmann), děti (Anja Horst a Stephanie Burghardt). Dále účinkují Nicola Müller-Temme, Hildegard Schroedter, Klaus Nierhoff, Knut Poburski, Peter Dieter Schnitzler.
Nastudoval WDR v roce 1981 (stereo).
Česká inscenace
Pozn.: Nachdem Genevièves Mann Rémy zu den Kreuzzügen aufgebrochen ist, wird sie eines Tages von einer Horde Goliarden überfallen und vergewaltigt. Nach einiger Zeit ist aus ihrem Bauch eine leise Stimme zu hören. Es ist das Kind, das sie trägt. Zwischen der Mutter und dem ungeborenen Sohn entwickelt sich im Laufe der Monate ein Gespräch voller magischen Verstehens und geheimen Trostes. Die Nachricht von dem ungeborenen Kind, das spricht, macht schnell ihre Runde im Dorf; Geneviève ist zunächst den schlimmsten Verdächtigungen ausgesetzt, doch die Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und vor allem die Tatsache, daB das Ungeborene Wunder zu wirken weiß, läßt alle Mutmaßungen um Teufelspakt und Ketzerei verstummen. Ungeduldig erwartet die Gemeinde die Geburt des Kindes, doch als der Zeitpunkt gekommen ist, weigert sich Genevièves Kind, das Licht der Welt zu erblicken. (anotace)