Rainer Werner Fassbinder. Rozhlasová hra – esej o sci-fi. Režie Rainer Werner Fassbinder. Hudba Peer Raben, Gottfried Hüngsberg a Rainer Werner Fassbinder.
Osoby a obsazení: Elvíra (Hanna Schygulla), Petrov (Peer Raben), dědeček (Walter Sedlmayr), Jeanne (Regina Hackethal), Christoph (Fabian Brinkmann), vypravěč (Rainer Werner Fassbinder). Dále účinkují El Hedi Ben Salem, Irm Hermann, Panos Papadopoulos, Kurt Raab, Karl Scheydt.
Nastudoval Bayerischer Rundfunk, (BR), München v roce 1972. Premiéra 5. 5. 1972 (BR, 28 min.).
Vydal HörVerlag v roce 1996 (2CD, EAN 9783895841408) společně se hrou Ganz in Weiß.
Lit.: In „Keiner ist böse und keiner ist gut“ durchbricht Rainer Werner Fassbinder die in den 70er Jahren geltenden Muster der Science Fiction. Statt Probleme und Missstände zu schildern, entwirft er die Utopie einer Gesellschaft, die sich von allen Formen politischen Terrors und sozialer Diskriminierung befreit. Zwei Kinder, ein Mann, eine Frau und ein Großvater treten auf und drücken in kurzen Sätzen aus, dass sie voll von jenem Einverständnis sind, das nicht mehr ausgedrückt werden müsse. Inständig reden sie, wie in einer stillen Hysterie. Dann werden ihre Leiber von einer großen Bombe zerrissen, deren Wirkung als sanft überwältigender Farbenrausch beschrieben wird.
Kritik: epd/Kirche und Rundfunk, 28.6.1972 (Thomas Thieringer).