Rainer Werner Fassbinder. Rozhlasová hra. Hudba Gottfried Hüngsberg a Peer Raben. Režie Rainer Werner Fassbinder a Peer Raben.
Osoby a obsazení: matka (Ruth Drexel), farář (Peer Raben), vychovatel (Kurt Raab), sociálně slabí (Harry Baer, Thomas Brandner, Fabian Brinkmann, Günther Kaufmann), dívky (Hanna Schygulla a Regina Hackethal).
Nastudoval Bayerischer Rundfunk (BR), München & Hessischer Rundfunk (HR), Frankfurt/Main & Süddeutscher Rundfunk (SDR), Stuttgart v roce 1970. Premiéra 16. 10. 1970 (BR + HR + SDR, 47 min.).
Vydal HörVerlag v roce 1996 (2CD, EAN 9783895841408) společně se hrou Keiner ist böse und keiner ist gut.
Lit.: „ In streng strukturierter, fast mathematischer Form soll der ‚Geschichte’ eines Fürsorgezöglings nachgehört werden. Von Schlagern, Befehlen, Realgeräuschen über ‚Interviews’ mit Sozialhelfern, Zöglingen, Eltern bis hin zu fiktiven Dialogen unter den Zöglingen soll die Frage untersucht werden, wie sehr Sprache, Musik und Geräusche als Mittel zur Unterdrückung, zur Fehlentwicklung und zur Asozialisierung eines Menschen in einem nur leicht extremen Lebensbereich benutzt werden können. Der ‚Mensch als Ergebnis’ ist Ausgangspunkt der Fragestellung. Wie kann es kommen, dass einer das, was aus seinem Leben gemacht worden ist, als ‚sein Leben’ hinnimmt, er keine eigene Phantasie entwickeln kann, keine eigene Freude, keine eigene Lust“ (Rainer Werner Fassbinder).
Interview: Abendzeitung, München, 13.6.1970. Kritik: epd/Kirche und Rundfunk, 11.11.1970 (Josef Rölz).