Günther Eich a Ilse Aichinger. Původní rozhlasová hra. Hudba Siegfried Franz. Režie Friedrich Carl Kobbe.
Nastudovaly stanice SWF, BR a RB v roce 1956. Premiéra 31. 1. 1956.
Pozn.: Der letzte Tag (auch: „Der letzte Tag von Lissabon“) ist ein Hörspiel von Günter Eich (Koautorin: Ilse Aichinger), das am 31. Januar 1956 vom SWF, BR und RB unter der Regie von Friedrich Carl Kobbe gesendet wurde.[3] Nach Oppermann ist „die Auseinandersetzung mit dem Tode“[4] thematisiert: Keiner der zahlreichen Akteure kann den herannahenden, alles Leben verschlingenden Tod auch nur im Entferntesten erkennen.
Obsah: Am 1. November 1755 zerstörte ein Erdbeben Lissabon. Mit einer Stärke von 8,7 auf der Richter-Skala und einer Opferzahl, die auf 60.000 bis 70.000 geschätzt wird, zählt dieses Beben zu einem der schwersten der Weltgeschichte. Günter Eichs historisches Hörspiel nimmt das große Erdbeben zum Anlass, eine individuelle Geschichte mit der der Allgemeinheit zu verschränken.
Lissabon am Vorabend seiner Zerstörung. Goncalves wartet auf seine Hinrichtung. Von der Inquisition zum Scheiterhaufen verurteilt, verbringt der Geistliche seine letzten Stunden in seiner Zelle. Hier findet sich keine Ablenkung, und so schafft sich der Verurteilte eine Welt jenseits seiner Zellenmauern. Goncalves verbindet die akustischen Signale, die von der Stadt zu ihm vordringen, mit Geschichten unzähliger Menschen, die er kennt, lässt die hereindringenden Geräusche die Erzählungen initiieren und weitertragen. Es ist der 31. Oktober 1755. Als Goncalves erfährt, dass er begnadigt wird, ist seine persönliche Katastrophe abgewendet. Doch am nächsten Tag wird die gesamte Stadt in Trümmern liegen.
ter Eich. Původní rozhlasová hra. Hudba Johannes Aschenbrenner. Režie Fritz Schröder-Jahn.