Panáček v říši mluveného slova stránky přátel rozhlasových her a mluveného slova vůbec

7. 1. 2010

Krieg mit dem Molchen 1/2 (Válka s Mloky, 1958)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Přemek @ 11:25

Karel Čapek. Dramatizace Peter Lotar. Režie Ludwig Cremer.

Osoby a obsazení: autor (Carl-Heinz Schroth), kapitán van Toch /Henry van Heflin/ (Alfred Schieske), Bondy /Allenswyler/ (Alfred Balthoff), Povondra /Bommeli/, vrátný (Hermann Brand), agent (Helmut Wildt), ředitel londýnské ZOO (Wilhelm Pilgram), Greggs, ošetřovatel v pavilonu plazů (Max Mairich), Andrew Scheuchzer, zvaný Andy (Herbert Hennies), profesoři (Harry Flatow, Helmut Peiner, Heinz Schacht), akcionáři (Gerhard Becker, Kaspar Brüninghaus, Paul Bürks, Curt Faber, Alois Carg, Harry Grüneke), paní Povondrová /Frau Bommeli (Gardy Brombacher), reportéři (Peter René Körner, Marcel Huber), ředitel mločí farmy (Helmut Peine), americký státní tajemník pro zahraniční záležitosti (Siegfried Wischnewski), předseda francouzské poslanecké sněmovny (Wilhelm Pilgram), ministr vnitra (Heinz Schacht), ministerský předseda (Kaspar Brüninghaus), ministr zemědělství (Paul Bürks), poslanec za Cherbourg (Eugen Lundt), šéf Salamandr (Hans-Hermann Schaufuß), Maitre Rosso Castelli (Hanns Ernst Jäger), guvernér St. Gallenu (Gerhard Becker), panamský delegát (Harry Grüneke), čínský delegát (Makoto Schimuzu), Köbi, jeho syn (Friedrich Karl).

Nastudovalo WDR v koprodukci s SWF v roce 1958. Premiéra 12. a 13. 5. 1958 (WDR, 42 + 65 min.).

Pozn.: Capek betrachtet aus der Perspektive des Jahres 2200, aber auf Grund der Voraussetzungen um 1930, den Krieg zwischen Menschen und Molchen. Der Kapitän, der die Molche in der Südsee entdeckt hat, verhandelt mit dem Direktor eines Perlenkonzerns über ihre Verwendung für den Perlenfang. Es folgen die schnelle Verbreitung der unheimlichen Tiere, ihr geistiger und kultureller Aufstieg, und die Eingliederung der Ost- und Westmolche in die Weltwirtschaft. Das Unheil besteht im Aufstand der in ihrem Lebensraum beengten Roboterechsen, die daran gehen, die Kontinente zu überfluten und mit Atomsprengstoff zu pulverisieren. Die Molche verenden schließlich an einer geheimnisvollen Kiemenpest, worauf das Leben der Menschheit wieder in seine Bahnen zurückfindet.

Fünf Jungen, ein Kater und ein Walfisch (Pět kluků, kocour a velryba, 1983?)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Přemek @ 11:00

Jiří Trnka (Zahrada). Dramatizace Jiří Horčička. Režie (?) Jiří Horčička. Další tvůrci a interpreti nezjištěni.

Natočeno asi 1983 (Berlin : Staatliches Rundfunkkomitee).

České nastudování

Taschenspiele (Kapesní hry, 1978)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Přemek @ 10:22

Karel Čapek (Povídky z jedné kapsy). Také s podtitulem „Erinnerungen eines älteren Herrn an Abende in einem Weinlokal“ (Vzpomínky jednoho staršího pána ve vinárně). Dramatizace Gerhard Rentzsch. Režie Joachim Staritz.

Osoby a obsazení: starší pán (Wolfgang Heinz), komisař Werich (Hannjo Hasse), Havlena (Walter Wickenhauser), komisař Havlíček (Kurt Böwe), špunt (Lutz Jahoda), profesor Rouss (Rudolf Christoph), Suchánek (Horst Lebinsky), pán (Fred Alexander), okresní soudce (Günter Sonnenberg), Lysický (Wolfgang Ostberg), Pudil (Werner Kamenik), hlas (Horst Liepach).

Nastudovalo DDR v roce 1978. Premiéra 21. 2. 1978 (Rundfunk der DDR).

Pozn.: Im Prager Waldstein-Keller werden Ende der 20er Jahre jeden Donnerstag Geschichten erzählt. Obergärtner Holan berichtet zum Beispiel, wie Polizeiinspektor Havlicek einen mysteriösen Seriendiebstahl aus der Kakteensammlung des Geheimrats Holben durch einen originellen Einfall aufklärte, Gerichtsreporter Havlena, wie sich die neue kriminalistische Methode des Mieter Rouss am Einbrecher Suchanek glänzend bewährte, aber an einem Journalisten kläglich scheiterte, Kriminalkommissar Werich, wie die Aufklärung einer Körperverletzung in der Tschechoslowakei beinahe einen Weltrekordler im Kugelstoßen beschert hätte. Ein älterer Herr erinnert sich anläßlich der Beerdigung des letzten aus dieser Runde. Ihm gelang es in seiner Jugend nicht, diese Erzählungen literarisch auszubeuten. Das konnte nur sein Onkel Karel, der ihn einige Male mit hinnahm.

Der musikalisch dokumentierte Äsop (Hudebně doložený Ezop, 1969)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Přemek @ 10:12

Ilja Hurník. Satirická parafráze Ezopových bajek. Překlad Karol Reif. Režie Jiří Horčička.

Osoby a obsazení: intendant / politikář / Soltau (Joachim Böse), paní Schlicková / paní Braunová (Christiane Eisler), Busch / dirigent (Fritz Haneke), Pizzelli / Freytag / Postel (Anfried Krämer), doktor / Hober / inženýr / zedník (Alwin Michael Rueffer), Ezop (Hermann Schomberg), hlas / host / Ottův slovník naučný (Hans Stetter), Kurzmann / Klotz / Koppel / Mariechen (Heinz Schacht).

Natočeno 1969. Premiéra 24. 11. 1969 (65 min.).

České nastudování

Pozn.: Wenige Tage vor Verhängung der Ausreisesperre durch die Regierung der CSSR konnte der Hessische Rundfunk mit zwei namhaften tschechischen Funk-Leuten dieses Hörspiel produzieren. Der tschechische Staatspreisträger Jiri Horcicka, Chefregisseur von Radio Prag, und der Schriftsteller und Komponist Ilja Hurnik kamen ins Frankfurter Funkhaus, um dieses jüngste Werk Hurniks aus der Taufe zu heben. Diese fiktive Dokumentation skurriler Geschichten aus der Welt der Musik besteht sehrstark aus literarischen und musikalischen Anspielungen. Jeder der geschickt dramatisierten Episoden im black-out-Stil läßt er eine aufgeplusterte „Moral von der Geschicht“ folgen, eine leicht absurde „Nutzanwendung“, er rückt seine pointierten Episoden damit in die Nähe der Tierfabeln des antiken Dichters Aesop.

Bahnsteig 4 (Čtvrté nástupiště, 1967)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Přemek @ 9:58

Jiří Horčička. Překlad Karol Reif. Režie Jiří Horčička.

Osoby a obsazení: první muž (Herbert Fleischmann), druhý muž (Christoph Bantzer), ženský hlas (Renate Heilmeyer), hlas (Willy Witte).

Nastudovala NDR v roce 1967. Premiéra 28. 10. 1967 (50 min.).

České nastudování

Pozn.: Zwei Männer, deren jeder auf dem nächtlich-einsamen Bahnsteig eine Frau erwartet, sprechen miteinander, bevor der Expreßzug einläuft. Einer der beiden hat eine schwere Enttäuschung hinter sich, wie gern besäße er noch die Unbefangenheit des andern. Eine schlichte und menschlich überzeugende Fabel, dargeboten in einer schlichten und überzeugenden künstlerischen Form.  (anotace)

Ein Mann, gegen den man vorgeht (Muž, po kterém jdou, 1965)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Přemek @ 9:46

Karel Cop. Rozhlasová komedie. Překlad Ehrenfried Pospisil. Hudba Miroslav Kefurt. Režie Jiří Horčička.

Osoby a obsazení: Václav Puchmeltr (Max Walter Sieg), Marie Puchmeltrová, jeho žena (Sigrid Hausmann), Josef Puchmeltr, jeho bratr (Manfred Steffen), slečna Kanadová (Inge Schmidt), Hvížďala /Hwischdal/ (Kurt Klopsch), slečna Olinka (Irmgard Jedamzik), šéf osobního oddělení Odrazil (Walter Klam), Věruška /Weruschka/ (Ursula Sieg), ředitel (Hans Tügel), první úředník (Werner Schumacher), druhý úředník (Reinhold Nietschmann), telefonistka (Jo Wegener), vypravěč (Edgar Wiesemann). Dále účinkují Willy Witte, Katharina Breuer, Maria Luck, Giesela Gressmann, Egle Müller, Almuth Bock, Caren Prawitt, Georg Eilert.

Nastudoval WDR v roce 1965. Premiéra 6. 10. 1965 (WDR, 75 min.).

České nastudování

Pozn.: >Die Begebenheit hat sich in Prag abgespielt. Sie hätter aber überall in der Welt geschehen können, wo es Ämter gibt, in denen Direktoren, Vizedirektoren, Abteilungsleiter und Beamte sitzen, die alle möglichen Namen haben können…< Zum Beispiel: Wenzel Puchmelter. Dieser Wenzel Puchmelter ist es, den der Prager Autor Karel Cop zum Helden seines Hörspiels >Ein Mann, gegen den man vorgeht< gemacht hat. Wenzel ist ein Beamter wie jeder andere in dem Staatlichen Betrieb Milchprodukt – bemüht, nicht aufzufallen, geschützt durch die Anonymität, zufrieden mit dem, was er hat. Da wird dem korrekten Genossen beigebracht, daß >die da oben< sich mit ihm und seiner Lebensweise beschäftigen. Panik sitzt ihm plötzlich im Nacken, pure Angst. Mit besonderem Eifer und übermäßigem Fleiß versucht er zu beweisen, welch nützliches und zuverlässiges Glied der Gesellschaft er ist. Und schadet sich nur immer mehr. Am Ende verfängt er sich in seinem eigenen Netz. Er wird nicht befördert, seine Frau schaut ihn nicht mehr an. Es bleibt ihm nur eine Freude – die Flasche Bier am Sonntagabend, wenn seine Frau Verwandtenbesuche macht.

Verblichene Pastelle (Vybledlé pastely, 1993)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Přemek @ 9:21

Ludvík Aškenazy. Rozhlasová úprava Jaroslava Strejčková. Režie Jiří Horčička.

Osoby a obsazení: Beethoven Hansjürgen Hürrig), Julia (Christiane Leuchtmann), Mozart (Daniel Morgenroth), Constanze (Dörte Lyssewski), Therese (Wiebke Frost), Josefa (Katka Kurze), Bote (Martin Trettau), hajduk (Jacob Wurster), chlapec (Lukas Ahrem).

Nastudoval SFB v roce 1993. Premiéra 4. 1. 1994 (SFB, 40 min.).

Pozn.: Im Nachlaß des tschechischen Schriftstellers Ludvik Askenázy fanden sich u.a. zwei Hörspielfragmente, die erst jetzt in seiner Heimat veröffentlicht werden konnten, denn Askenázy lebte als Emigrant in München, sein Werk war darum in der Tschechoslowakei seit 1968 mit einem Tabu belegt. Die Dramaturgin des Autors aus den 60er Jahren, Jaroslava Strejckova, hat die beiden Fragmente zusammengefügt, und im vergangenen Jahr erhielt die Produktion des Prager Rundfunks (Regie: Jiri Horcicka) den Prix Bohemia. „Verblichene Pastelle“ – das sind Bildnisse von Beethoven und Mozart. Askenázy gestaltet zwei Episoden aus dem Leben der beiden Komponisten nach: Beethovens Liebe zu Giullietta Guicciardi und Mozarts Arbeit am „Requiem“. Die Episoden sind weithin bekannt und darum als Sujet vielleicht nicht so sensationell. Das Sensationelle liegt in der Dialogkunst Askenázys und vor allem in der Dialogführung Jiri Horcickas. Der Prager Regisseur konnte auch für die deutsche Fassung gewonnen werden. Es war für ihn eine Wiederbegegnung mit dem Hörspiel der ARD, denn nach 1968 durfte er seine erfolgreiche Arbeit an deutsc hen Sendern nicht fortsetzen. Im genannten Jahr hatte er noch den Preis der Deutschen Akademie der Künste in Frankfurt a.M. „für seine hervorragenden und wegweisenden Hörspielinszenierungen in deutscher Sprache“ erhalten. Auch sonst war er reichlich mit Preisen bedacht worden, u.a. dreimal mit dem Prix Italia.

Die Haut (Kůže, 1967)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Přemek @ 9:14

Ludvík Aškenazy. Režie Jiří Horčička.

Osoby a obsazení: Šmejkal (Hans Helmut Dickow), dívka (Cordula Trantow), komisař (Ulrich Matschoss), untersturmführer (Eike Gramss).

Nastudoval RB v roce 1967. Premiéra 12. 1. 1968 (RB, 36 min.).

České nastudování

Pozn.: Der Autor erzählt die Geschichte von der Liebe eines jungen Mädchens zu einem Partisanen so, dass eine einfache Begebenheit zum Zusammenhang wird.

Göttin Welt (Paní Svět, 1970)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Přemek @ 9:04

Karol Sidon. Rozhlasová hra. Režie Bohdan Denk.

Osoby a obsazení: Demokritos (Hans Korte), Hippokrates (Hermann Schomberg), Damasos, bratr Demokritův (Heinz Schubert), Peitho, dívka (Kornelia Boje), Paní Svět / ženský hlas (Freca-Renate Bortfeldt).

Nastudovala NDR, stanice SFB v roce 1970. Premiéra 29. 8. 1970 (SFB, 33 min.).

České nastudování

Pozn.: Der griechische Philosoph Demokrit lebt, nachdem er das System der Atome geschaffen hat, zurückgezogen und verwahrlost in einer Hütte. Für ihn sind die Götter eine Hierarchie von gelangweilten Zynikern, die mit den Menschen ihr mutwilliges Spiel treiben. Nun besucht ihn Hippokrates aus Athen mit dem Auftrag, ihn von seiner vermeintlichen Narrheit zu heilen. Fast ist es ihm gelungen, denn er hat Demokrit die schöne Sklavin Peitho zugeführt, doch wie schon so oft zuvor erscheint dem Philosophen die „Göttin Welt“ – als schöne Fassade mit einer grauenhaften Kehrseite. Der Arzt Hippokrates muß erkennen, daß man von solcher Narrheit nicht heilen kann, ohne die Wahrheit zu halbieren. Demokrits Entschluß, nicht nach Athen zurückzukehren, ist nunmehr endgültig.

Einzelzimmer (Samotka, 1970)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Přemek @ 9:00

Karol Sidon. Překlad Heinrich Kunstmann. Režie Edward Rothe.

Osoby a obsazení: mladík (Matthias Ponnier), stařec (Walter Richter), inženýr (Fritz Leo Liertz), doktor (Hans-Peter Thielen).

Nastudoval Westdeutscher Rundfunk /WDR/ v roce 1970. Premiéra 24. 2. 1970 (WDR, 47 min.).

České nastudování

Pozn.: Das Hörspiel „Einzelzimmer“ ist der zweite Teil einer Trilogie über den Tod, deren erstes, mehr burleskes Stück „Zyrill“ im Jahre 1969 gesendet worden ist. Auch „Einzelzimmer“ ist, wie vordem „Zyrill“, beim Tschechoslowakischen Hörspielwettbewerb ausgezeichnet worden.In einem Krankenzimmer liegen drei Patienten, die, angesichts des Todes auf ihren nackten Selbsterhaltungstrieb reduziert, anerzogene Rücksichtnahme und Höflichkeit abgelegt haben. Ein Trugbild ist die „Schönheit des schwachen Herzens“, eine Fiktion die Läuterung durch Leiden. Es entspricht seiner Natur, daß der kranke Mensch viel eher zur Bestie wird,die lauernd wartet und auch aktiv daran mitwirkt, selbst bei dem Tod eines anderen noch kleine Vorteile zu verbuchen. Was hier geschieht, ist bei Licht besehen Vorbereitung oder Anstiftung zum Mord, zu einer Tat indes, die sich dem Zugriff des Gesetzes entzieht. Karol Sidon, 1942 in Prag geboren, studiert an der Film-Fakultät der Akad emie für Schöne Künste in Prag, arbeitete dann beim Rundfunk, später als Dramaturg im Studio für Puppenund Zeichentrickfilme und als Journalist. Für den Prosaband „Traum von meinem Vater“ (1968) erhielt er einen Preis des Tschechoslowakischen Schriftstellerverbandes.

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