Ilja Hurník. Satirická parafráze Ezopových bajek. Překlad Karol Reif. Režie Jiří Horčička.
Osoby a obsazení: intendant / politikář / Soltau (Joachim Böse), paní Schlicková / paní Braunová (Christiane Eisler), Busch / dirigent (Fritz Haneke), Pizzelli / Freytag / Postel (Anfried Krämer), doktor / Hober / inženýr / zedník (Alwin Michael Rueffer), Ezop (Hermann Schomberg), hlas / host / Ottův slovník naučný (Hans Stetter), Kurzmann / Klotz / Koppel / Mariechen (Heinz Schacht).
Natočeno 1969. Premiéra 24. 11. 1969 (65 min.).
Pozn.: Wenige Tage vor Verhängung der Ausreisesperre durch die Regierung der CSSR konnte der Hessische Rundfunk mit zwei namhaften tschechischen Funk-Leuten dieses Hörspiel produzieren. Der tschechische Staatspreisträger Jiri Horcicka, Chefregisseur von Radio Prag, und der Schriftsteller und Komponist Ilja Hurnik kamen ins Frankfurter Funkhaus, um dieses jüngste Werk Hurniks aus der Taufe zu heben. Diese fiktive Dokumentation skurriler Geschichten aus der Welt der Musik besteht sehrstark aus literarischen und musikalischen Anspielungen. Jeder der geschickt dramatisierten Episoden im black-out-Stil läßt er eine aufgeplusterte „Moral von der Geschicht“ folgen, eine leicht absurde „Nutzanwendung“, er rückt seine pointierten Episoden damit in die Nähe der Tierfabeln des antiken Dichters Aesop.