Panáček v říši mluveného slova stránky přátel rozhlasových her a mluveného slova vůbec

5. 9. 2010

Das weißhaarige Kind (Bělovlasé dítě, 1996)

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Jiří Ort. Původní rozhlasová hra. Sci fi. Režie Andreas Weber-Schäfer.

Účinkují : Karin Boyd, Michael Holz, Maren Kroymann.

Natočeno v produkci SDR v roce 1996. (37 min. – stereo)

Verena, von Beruf Krankenschwester, folgt der Einladung des Bildhauers Ludwig auf Burg Heisterstein, dem Sitz seines Ateliers, den er derzeit restauriert. Hier begegnet ihr die alte „Hexe“ Marschi, die schon seit langem in dem Gemäuer lebt. Beeindruckt von deren seherischen Fähigkeiten, quält sie sich bald mit Alpträumen, für die Ludwig, trotz seiner angeblichen Liebe zu ihr, wenig Verständnis zeigt. Im Gegenteil, seine mangelnde Sensibilität, auch im Umgang mit Marschi, löst eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes aus.

Die vergangene Zukunft (Ztracená budoucnost, 1990)

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Jiří Ort. Původní rozhlasová hra. Sci fi. Režie Andreas Weber-Schäfer.

Osoby a obsazení : Jana (Karin Anselm), Lars (Michael Thomas), Bent (Nicolas Brieger), Greg (Helmut Zhuber), Jeanette (Caroline Schreiber) a dále Helmfried von Lüttichau, Klaus Barner, Uwe Koschel, Wolfram Weniger, Liselotte Neumann-Hoditz.

Natočeno v produkci SDR v roce 1990. (57 min. – stereo)

Česká inscenace

Zeit: 21. Jahrhundert. Ort: Das Forschungs-Raumschiff Antares. Seine Fahrt gilt der Erkundung des vor kurzem entdeckten „Gedankenraums“, mit dem sich jedes menschliche Gehirn in ständiger Wechselwirkung befindet. Man weiß inzwischen, daß Außerirdische denselben „Gedankenraum“ benutzen, und viele Erdbewohner fühlen sich von der unberechenbaren extraterristischen Intelligenz bedroht. Nach 6jährigem künstlichen Schlaf wird nun ein Mitglied der Antares-Besatzung nach dem anderen „aktiviert` . Das wissenschaftliche Programm kann allerdings nicht beginnen, weil bei den Erwachten bald Bewußtseinsstörungen auftreten. Unaufhaltsam fallen sie in ihre Vergangenheit zurück und finden sich in der Gegenwart nicht mehr zurecht. Jede Stunde werden sie innerlich jünger, die Regression führt sie rasch bis in die Zeit vor ihrer Geburt.

Handelt es sich nur um eine bei Weltraumfahrten gelegentlich vorkommende Massen-Psychose? Auf der Antares spielen sich dramatische Szenen ab. Die Folgen des Gedächtnisverlustes sind katastrophal: Selbstentfremdung, Mißtrauen, Beziehungslosigkeit und am Ende die Vernichtung des Ich bei lebendigem Leib. Panik breitet sich aus bei allen, die den Prozeß noch vor sich haben. Und es erhebt sich der Verdacht, daß die Gehirne der Astronauten über den „Gedankenraum“ von Außerirdischen systematisch geleert werden, um sie manipulieren zu können …

Gedankenraum (Prostor mysli, 1989)

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Jiří Ort. Původní rozhlasová hra. Sci fi. Režie Andreas Weber-Schäfer.

Osoby a obsazení: Alban Spasskij (Walter Renneisen), Larisa (Karin Anselm), Bergson (Klaus Herm), Davis (Peter Fricke), Schöfels (Manfred Georg Herrmann), moderace (Marianne Mosa), pomocník na útěku (Harald Heinz), strážný 1 (Karl-Heinz Tauss), strážný 2 (Eike Gallwitz) a další.

Natočeno v produkci SDR v roce 1989. (54 min. – stereo)

Pozn.: Im 21. Jahrhundert gelingt eine bahnbrechende Erfindung: der Nachweis des Gedankenraums (GR), der alle Gedanken speichert, sogar über den Tod eines jeden hinaus. Der GR ermöglicht das Denken an sich – mittels der Teilchen Logone, in einem interaktiven Prozess mit dem Gehirn. Offenbar ist der Gedankenraum endlich. Diese Entdeckung fällt zusammen mit dem sprunghaften Anstieg der Gedankenmenge im GR. Es muss sich dabei um die Gedanken Außerirdischer handeln. Sie sind in den GR der Menschheit eingedrungen und werden ihn zunehmend für sich beanspruchen. Die Gedankenflut der Außerirdischen ist übermächtig. Sie werden die Gedanken der Menschheit verdrängen und damit ihre Existenz beenden. Die Wissenschaftler halten die drohende Gefahr geheim und versuchen mit einer sklavenartig betriebenen Gedankenproduktion lebenswichtiges GR-Terrain zu besetzen – in Denklagern, im Namen der Zivilisation. (anotace)

Der Bravorufer (Klaker, 1999)

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Jiří Ort. Původní rozhlasová hra. Sci fi. Režie Andreas Weber-Schäfer.

Účinkují Hedi Kriegeskotte, Matthias Ponnier, Markus Hoffmann, Angela Hobrig.

Natočeno v produkci SWF v roce 1999. (24 min. – stereo)

Blick aus dem Jenseits (Pohled z onoho světa, 1994)

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Jiří Ort. Původní rozhlasová hra. Sci fi. Režie Andreas Weber-Schäfer.

Účinkují : Hans-Georg Panczak, Christine Schönfeld, Ernst Konarek.

Natočeno v produkci SDR v roce 1994. Repríza 17. 11. 1996 (SDR Übernahme, 55 min., stereo).

Als Sven von einer Dienstreise nach Tirana das Ölgemälde eines faszinierend melancholischen Mädchens mitbringt und im Wohnzimmer aufhängt, reagiert seine Freundin Nicole mit heftiger Eifersucht. Nicht ohne Grund: Sven gerät mehr und mehr in den Bann des Portraits mit dem sprechenden Blick und unterhält sich mit der unbekannten Schönen intensiv. Nachts entwickelt sie ein unheimliches Eigenleben, tritt aus dem Rahmen heraus und tanzt im Haus herum. Nicole leidet sehr unter Svens Besessenheit und will sich von ihm trennen, wenn er das Bild nicht zurückschickt. Schweren Herzens gibt er ihr nach. Aber dann stößt er auf an seinen Urgroßvater gerichtete Briefe, die eine tragische, schuldbeladene Liebesgeschichte enthüllen.

Apis Mellifica (Včela medonosná), 1993)

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Jiří Ort. Rozhlasová adaptace. Sci fi. Rozhlasová úprava a režie Andreas Weber-Schäfer.

Osoby a obsazení : Eva Killmann (Karin Anselm), David Tomsky (Gerd Baltus), Koster (Ernst Konárek), Heinz Killmann (Siemen Rühaak), Paul Binder (Manfred Georg Herrmann), včelí muži (Andreas Durban, Erwin Geisler, Hans Gubo, Ralf Lichtenberg).

Natočeno v produkci SDR v roce 1993 (53 min., stereo).

Kleine Gruppen von Menschen scheinen bei ihren Zusammenkünften wie unter Hypnose zu stehen und führen seltsame Tanzfiguren auf. Sie haben Angst vor Feuer und Rauch, verzehren Unmengen von Propolis, und ihr einziger erkennbarer gemeinsamer Nenner ist die langjährige Arbeit mit Bienenvölkern. Wurden sie durch den Umgang mit Bienen mit einer unbekannten Erkrankung infiziert, die ihr Verhalten beeinflußt? Oder sind sie Opfer einer gezielten Manipulation mit Drogen? Warum sind ihre Pupillen mit einem feinen Facettenraster überzogen? Warum verfallen weitere Menschen jenem geheimnisvollen Bienenrausch? Die Antworten sind nicht nur bei der Honigbiene – apis mellifica – zu suchen, sondern auch bei unserem sorglosen Umgang mit der leidgeprüften Natur.

Einsteins Gehirn (Einsteinův mozek, 1970)

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Josef Nesvadba. Rozhlasová dramatizace sci fi povídky. Další tvůrci a interpreti nezjištěni.

Natočeno v roce 1970 (24 min., mono).

Der Krieg mit den Molchen (Válka s mloky, 1984)

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Karel Čapek. Rozhlasová dramatizace Helmut Swoboda. Režie Wolf Euba.

Osoby a obsazení : vypravěč (Gustl Weishappel), hlasatel (Jürgen Arndt), kapitán van Toch (Dieter Brammer), ředitel Gustav Bondy (Christian Marschall), pan Poppondra (Eduard Linkers), paní Poppondrová (Viktoria Naelin), mlok Andy (Michael Habeck), Cheef Salamander (Jochen Striebeck), ředitel ZOO (Thomas Reiner), ošetřovatel v ZOO Grecks (Helmut Stange), ředitel Wolafka (Hans Stetter), redaktor Colombeck (Christoph Lindert).

Natočeno v produkci BR v roce 1984. (83 min., stereo) Premiéra dne 11. 11. 1984 na stanici BR.

Niemand hatte geahnt, dass es im verborgenen eine zweite intelligente Spezies auf der Erde gab: eine unbekannte Art von Riesenmolchen in einer ständig von Haien bedrohten geographischen Nische in der Nähe einer abgelegenen Pazifikinsel. Von einem europäischen Kapitän entdeckt, wird schon bald ihr Wert als einfach anzulernde preiswerteste Hilfsarbeiter erkannt und so werden sie über die gesamte westliche Welt verbreitet. Sie vermehren sich explosionsartig und entwickeln eine eigene unterseeische Zivilisation. Und bald kommt es an den Meeresküsten zu den ersten Kriegshandlungen zwischen Menschen und Molchen, die bald unaufhaltsam durch die Flußmündungen in die Kontinente eindringen. Ein Klassiker der phantastischen Literatur.

Der Krieg mit den Molchen (Válka s mloky, 1968)

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Karel Čapek. Rozhlasová dramatizace. Režie Hans Krendlesberger.

Osoby a obsazení : hlasatel (Paul Hoffmann), vypravěč (Ernst Meister), kapitán Danto (Jochen Brockmann), redaktor Golombek (Volkmar Parschalk), ředitel Bondi (Philipp Zeska), ošetřovatel v ZOO (Rudolf Rösner), mlok (Harry Hornisch), mlok Andi (Kurt Sowinetz), Povondra (Fritz Muliar), paní Povondrová (Mitzi Tesar), radiotelegrafista Doltan (Jens Rathke), Cheef Salamander (Harry Fuß).

Natočeno v produkci ORF v roce 1968. (60 min., stereo)

Ein Kapitän entdeckt in der Südsee eine seltsame Art von im Meer lebenden Molchen, die recht intelligent zu sein scheinen. Im Austausch gegen einfaches Werkzeug bekommt er von ihnen Perlen. Gemeinsam mit einem zu Vermögen gekommenen Jugendfreund erweitert er diesen Handel und hilft den Molchen bei der Ansiedlung an anderen Küstengewässern, sie können nämlich selbst keine tiefen Meere durchqueren. Als der Kapitän stirbt, zieht sein Kompagnon das Geschäft mit den Molchen groß auf, er benutzt und vermietet sie als extrem billige Arbeitskräfte für Unterwasserarbeiten. Die Molche vermehren sich sagenhaft schnell und so leben und arbeiten bald an allen Küsten der Welt. Anfangs werden sie wie Sklaven oder eben Tiere behandelt, aber es kommen Bestrebungen auf, ihnen Bildungsmöglichkeiten anzubieten und sie werden auch beim Militär eingesetzt. Folgerichtig kommt der Tag, an dem sich die Molche die unwürdige Behandlung nicht mehr gefallen lassen. Karel Capeks schwarze Utopie ist voller Anspielungen auf die Zustände in Europa kurz vor dem 2. Weltkrieg, bleibt aber weitreichend leider heute genauso gültig. Als Klassiker der Science-Fiction übertrifft der Roman sowohl als Parabel als auch stilistisch so ziemlich alles, was in diesem Genre bis dahin geschrieben wurde, inklusive H. G. Wells & Co. Vor allem eine kräftige, wenn auch oft ziemlich schwarze Portion Satire unterscheidet ihn von anderen Büchern dieses Themenkreises. Dieser schwarze Humor angesichts des heraufdämmernden Unheils, das Capek hier weitsichtig kommen sieht, stellt es literarisch durchaus in eine Reihe mit Jaroslav Ha?eks Schweijk. Auch wenn Capek die Zukunft berechtigterweise viel düsterer sieht. Garniert ist die Erzählung häufig mit fiktiven Zeitungsausschnitten u.ä. und auch die zahlreichen und originellen Illustrationen Hans Tichas sind mehr als nur schmückendes Beiwerk. Ein zu Unrecht weitgehend vergessenes und dank Capeks Witz und flotten Schreibstils auch wirklich kurzweiliges und spannendes Buch.

Ein positiv erledigtes Gesuch (Kladně vyřízená žádost, 1972)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — rickie @ 3:03

Ivan Bukovčan. Původní rozhlasová hra – sci fi. Režie Robert Matejka.

Další údaje neznámy.

Natočeno v produkci RIAS v roce 1972. (27 min., mono)

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