Derek Lister. Původní rozhlasová hra. Překlad Hans Hausmann. Režie Claude Pierre Salmony.
Osoby a obsazení : Jean Arp coby vypravěč (Germain Muller), mladý Jean Arp (Christian Hahn), Emmy Hennings (Michaela Steiger), Richard Huelsenbeck (Till Kretzschmar), Hugo Ball (Reinhard Sannemann), Marcel Janco (Christian Moritz Krause), Tristan Tzara (Dirk Nawrocki), Ephraim (Frans Koppers), dělník (Erwin Kohlund).
Nastudoval DRS/WDR v roce 1990 (95 min., stereo). Repríza 6. 11. 2010 (DRS 2) v cyklu Literatur und Musik am Samstagabend, v řadě Jugendstil.
Lit.: anonym: DADA & Co. In web HörDat, b. d. (anotace). – Cit.: „Der Dadaist hat eine eingehende Erfahrung darüber zusammengebracht, wie ‚Geist‘ gemacht wird, er kennt die gedrückte Lage des geistigen Produzenten, er hat mit den vielgedruckten Geistschmusern… jahrelang an einem Tisch gesessen… Dada macht eine Art Anti-Kultur, Propaganda, aus Ehrlichkeit, aus Ekel, aus tiefstem Degout vor dem Erhabenheitsgetue des intellektuell approbierten Bourgeois.“
Markant formuliert Richard Huelsenbeck mit diesen Sätzen in seinem „Dada Almanach“ von 1920 die Befindlichkeit der jungen Emigrantinnen und Emigranten, die sich 1916 im Zürcher Exil zur Unternehmung „Cabaret Voltaire“ zusammengefunden hatten. Das zum Kaiserreich vereinigte Deutschland stand in seinem 45. Jahr und führte seit zwei Jahren jenen ersten Krieg, der die ganze Welt überzog. Hugo Ball, Emmy Hennings, Jean Arp, Tristan Tzara, Marcel Janco und Richard Huelsenbeck gaben ihrer Empörung eine Sprache der Verweigerung und bildnerische Zeichen eines grundlegenden Neins zu den gesellschaftlich verankerten Werten, die aus innerer Logik zum Krieg führen mussten.