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1. 6. 2015

Szach (Kontrola, 1966)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Premek @ 10:09

Sławomir Mrożek. Dramatizace povídky Anna Kochanowska a Piotr Napiórkowski. Zvukový mistr Witold Nowowsz. Režie Anna Kochanowska a Piotr Napiórkowski.

Osoby a obsazení: redaktor (Piotr Napiórkowski), Laufer (Stefan Knothe), kolega (Władysław Koczan), kůň (Roman Metzler), postavy (Piotr Napiórkowski).

Nastudovalo Radio Olsztyn v roce 1966 (30 min.).

Zinngeschrei (1992)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Premek @ 7:57

Günter Eich. Rozhlasová hra. Režie Norbert Schaeffer.

Natočeno 1992.

Pozn.: Bei einem Gartenfest des bolivianischen Konsulats in Paris treffen zwei junge Männer mit unterschiedlichen Lebenshaltungen aufeinander: der als Nachtkellner arbeitende Journalist Valera und der Student Manuel, Sohn des Zinnmagnaten Rubio, in dessen Bergwerken im Laufe der Jahre 50.000 ausgebeutete Indios zu Tode kamen. Der eine ist Sozialrevolutionär, der andere Kapitalist. Der eine erweist sich als korrumpierbar, im anderen erwacht das soziale Gewissen. So wird ihre Zuordnung immer fraglicher, bis schließlich sogar ein Rollentausch zwischen den beiden stattfindet.

Bei der Recherche für die „Gesammelten Werke“ (1991) von Günter Eich fand sich ein bislang verschollen geglaubtes Typoskript aus dem Jahre 1951 wieder, das unter dem Titel „Bolivianische Ballade“ die Ausbeutung der Indios und zugleich das Motiv des Identitätstausches behandelt. Eich hat das Stück fallengelassen und in der Folgezeit zwei Hörspiele aus der fragmentarischen Anlage entwickelt: zunächst das mit dem Kriegsblindenpreis ausgezeichnete Stück „Die Andere und ich“ (1952) und schließlich „Zinngeschrei“ (1955).

Lit.: anonym: Zinngeschrei. In web Wikipedia, b. d. (encyklopedické heslo). – Cit.: Zinngeschrei ist ein Hörspiel von Günter Eich, das am 25. Dezember 1955 vom NWDR Hamburg unter der Regie von Gustav Burmester gesendet wurde. Am Anfang des Hörspiels wird zur Worterklärung von Zinngeschrei der entsprechende Passus aus Meyers Konversations-Lexikon zitiert. (more…)

Zinngeschrei (1970)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Premek @ 7:56

Günter Eich. Rozhlasová hra. Režie Robert Bichler.

Nastudoval SRG Zürich v roce 1970. Premiéra 16. 8. 1970.

Pozn.: Bei einem Gartenfest des bolivianischen Konsulats in Paris treffen zwei junge Männer mit unterschiedlichen Lebenshaltungen aufeinander: der als Nachtkellner arbeitende Journalist Valera und der Student Manuel, Sohn des Zinnmagnaten Rubio, in dessen Bergwerken im Laufe der Jahre 50.000 ausgebeutete Indios zu Tode kamen. Der eine ist Sozialrevolutionär, der andere Kapitalist. Der eine erweist sich als korrumpierbar, im anderen erwacht das soziale Gewissen. So wird ihre Zuordnung immer fraglicher, bis schließlich sogar ein Rollentausch zwischen den beiden stattfindet.

Bei der Recherche für die „Gesammelten Werke“ (1991) von Günter Eich fand sich ein bislang verschollen geglaubtes Typoskript aus dem Jahre 1951 wieder, das unter dem Titel „Bolivianische Ballade“ die Ausbeutung der Indios und zugleich das Motiv des Identitätstausches behandelt. Eich hat das Stück fallengelassen und in der Folgezeit zwei Hörspiele aus der fragmentarischen Anlage entwickelt: zunächst das mit dem Kriegsblindenpreis ausgezeichnete Stück „Die Andere und ich“ (1952) und schließlich „Zinngeschrei“ (1955).

Lit.: anonym: Zinngeschrei. In web Wikipedia, b. d. (encyklopedické heslo). – Cit.: Zinngeschrei ist ein Hörspiel von Günter Eich, das am 25. Dezember 1955 vom NWDR Hamburg unter der Regie von Gustav Burmester gesendet wurde. Am Anfang des Hörspiels wird zur Worterklärung von Zinngeschrei der entsprechende Passus aus Meyers Konversations-Lexikon zitiert. (more…)

Zinngeschrei (1955)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Premek @ 7:54

Günter Eich. Rozhlasová hra. Hudba Winfried Zillig. Režie Gustav Burmester.

Nastudoval NDR v roce 1955. Premiéra 25. 12. 1955.

Lit.: anonym: Zinngeschrei. In web Wikipedia, b. d. (encyklopedické heslo). – Cit.: Zinngeschrei ist ein Hörspiel von Günter Eich, das am 25. Dezember 1955 vom NWDR Hamburg unter der Regie von Gustav Burmester gesendet wurde. Am Anfang des Hörspiels wird zur Worterklärung von Zinngeschrei der entsprechende Passus aus Meyers Konversations-Lexikon zitiert. 

Ort der Handlung ist Paris. Der 26-jährige bolivianische Journalist Nicolas Valera, Wortführer einen revolutionären Gruppe, hat nach beendetem Studium bei der Humanité gearbeitet, die Stellung verloren und überlebt in einer Bar als Nachtkellner. Als er unverhofft zu einem Gartenfest des bolivianischen Konsulats eingeladen wird, sagt er auf dieser Party dem jungen Manuel Rubio die Meinung: Manuels Vater, Besitzer von siebzehn Kupfer-, Zinn- und Wismut-Minen, sei ein Ausbeuter, der das Leben von mehreren Tausend Indios auf dem Gewissen habe. Manuel, der die Ehre der Familie verteidigen möchte, will sich duellieren. Valera ist mit dem Waffengang einverstanden. (more…)

Zinngeschrei (1955)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Premek @ 7:53

Günter Eich. Rozhlasová hra.  Hudba Rolf Unkel. Zvuk a technická spolupráce Walter Siminski a Ingeborg Kassel. Režie Otto Kurth.

Osoby a obsazení: Manuel Rubio (Richard Lauffen), Calvo, sekretář (Kurt Haars), Nicolas Valera, novinář (Hans Helmut Dickow), Salinas, Valerův přítel (Karl Renar), Jacques, sluha (Hans Mahnke), konsul (Karl Bockx), hostinský (Alf Tamin), paní Rubio (Ida Ehre), Rosa (Trude Tandar), seňorita Pardo (Elisabeth Höbarth), nová sekretářka (Marianne Simon), Paulette, tanečnice (Karin Schlemmer), služebná (Elisabeth Boths), telefonistka (Irma Schwab).

Nastudoval SDR/NDR v roce 1955 (58 min.,  mono). Repríza 26. 1. 2007 (SWR 2, 22.03 h.). K poslechu zde.

Pozn.: Bei einem Gartenfest des bolivianischen Konsulats in Paris treffen zwei junge Männer mit unterschiedlichen Lebenshaltungen aufeinander: der als Nachtkellner arbeitende Journalist Valera und der Student Manuel, Sohn des Zinnmagnaten Rubio, in dessen Bergwerken im Laufe der Jahre 50.000 ausgebeutete Indios zu Tode kamen. Der eine ist Sozialrevolutionär, der andere Kapitalist. Der eine erweist sich als korrumpierbar, im anderen erwacht das soziale Gewissen. So wird ihre Zuordnung immer fraglicher, bis schließlich sogar ein Rollentausch zwischen den beiden stattfindet.

Bei der Recherche für die „Gesammelten Werke“ (1991) von Günter Eich fand sich ein bislang verschollen geglaubtes Typoskript aus dem Jahre 1951 wieder, das unter dem Titel „Bolivianische Ballade“ die Ausbeutung der Indios und zugleich das Motiv des Identitätstausches behandelt. Eich hat das Stück fallengelassen und in der Folgezeit zwei Hörspiele aus der fragmentarischen Anlage entwickelt: zunächst das mit dem Kriegsblindenpreis ausgezeichnete Stück „Die Andere und ich“ (1952) und schließlich „Zinngeschrei“ (1955).

Lit.: anonym: Zinngeschrei. In web Wikipedia, b. d. (encyklopedické heslo). – Cit.: Zinngeschrei ist ein Hörspiel von Günter Eich, das am 25. Dezember 1955 vom NWDR Hamburg unter der Regie von Gustav Burmester gesendet wurde. Am Anfang des Hörspiels wird zur Worterklärung von Zinngeschrei der entsprechende Passus aus Meyers Konversations-Lexikon zitiert. (more…)

Zeit und Kartoffeln (Čas a brambory, 1972)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Premek @ 7:44

Günther Eich. Rozhlasová hra. Režie Peter Michel Ladiges.

Osoby a obsazení: Ottilie (Katharina Matz), Seume I (Hans Helmut Dickow), Seume II (Hans Korte), Mira (Ruth Hellberg), Barbara (Brigitte Lebaan).

Nastudoval SWF/HR/NDR  v roce 1972 (28 min., stereo). Premiéra 5. 10. 1972.

Zeit und Kartoffeln (Čas a brambory, 2006)

Filed under: Cizojazyčné,Rozhlasové hry — Premek @ 7:42

Günter Eich. Rozhlasová hra. Zvuk a technická spolupráce Rolf Knapp und Beate Müller. Dramaturg Hans Burkhard Schlichting. Asistentka režie Constanza Renna. Režie Ulrich Lampen.

Osoby a obsazení: Ottilie (Dörte Lyssewski), Johann Gottfried Seume (Ulrich Noethen), Eberhard Dieter Seume (Axel Prahl), Mira (Susana Fernandes-Genebra), Barbara (Nannita Peschke).

Nastudoval SWR v roce 2006 (38 min., stereo). Premiéra 2. 2. 2007 (SWR 2, 22.03 h.) v cyklu „Hörspielstudio“. K poslechu zde.

Lit.: anonym: Zeit und Kartoffeln. In web Hoerspieltipps, 2007 (?). – Cit.:  Günter Eich schrieb sein letztes Hörspiel 1971 nach einer langen Pause seiner Hörspielarbeit in einem Baden-Badener Hotelzimmer für den SWF. Es steht im Zusammenhang mit seinem letzten Gedichtband „Nach Seumes Papieren“.
Die Bauerntochter Ottilie studiert in der Stadt, aber die Erträge des elterlichen Hofes reichen kaum aus, ihr Studium zu finanzieren. Der Pächter des elterlichen Hofes, der sie auf Wunsch der Mutter besucht, um Kartoffeln zu bringen, heißt Eberhard Dieter Seume. Nicht zu verwechseln mit Johann Gottfried Seume, mit dem sich Ottilie nachts unterhält. Ottilie, korpulent, hat eine Abneigung gegen Kartoffeln, weil sie schwer machen und zur Erde zwingen. Ottilie bleibt lieber der Zeit auf der Spur, aber sie hat Mühe zu begreifen, dass man sich als Individuum genauso durch die Zeit bewegt wie jede andere Sache, z.B. ein Kartoffelsack. Wenn man das Licht allerdings als fünfte Dimension begreift, dann läuft die Zeit langsamer, so Ottilies Theorie.

Günter Eichs letztes Hörspiel ist bizarr, und gerade deswegen zieht es den Hörer in Ottilies verrückte Weltwahrnehmung hinein.

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